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#1 2018-08-04 13:55:48

emanuel
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Uhrenmuseum Wien

Heute hat sich ein kleiner Abstecher nebenbei in das Uhrenmuseum Wien ergeben... auch da war ich zwar schon als Kind einige Male, aber danach lange nicht mehr bis auf eine kleine Ausnahme mal vor Jahren. Es befindet sich in der Innenstadt in einem der ältesten Häuser Wiens, dem Palais Obizzi, das es schon vor 1580 gab und seitdem immer wieder erweitert wurde. Seit 1921 befindet sich nun das aus privater Hand zusammengestellte Uhrenmuseum in dem Haus.

Das Ganze ist auf drei Stockwerke verteilt, die mit einer engen Wendeltreppe verbunden sind - und die Sicherheit ist recht groß geschrieben, denn in jedem Stockwerk waren mindestens zwei Aufpasser - die Räumlichkeiten sind aber recht überschaubar, eher wie kleine Altbauwohnungen eben. Die Sammlung selber ist fast klassisch und wie man es wohl erwartet - Wanduhren, Standuhren und dergleichen, vieles aus den Wiener Häusern der damaligen Zeit. Der Eintritt kostet 7 Euro pro Person, Führungen kosten extra - und es war einigermaßen von der Hitze her erträglich, auch wenn der historische Parkettboden wirklich bei jedem Schritt enorm kracht und man sich kaum bewegen traut. big_smile

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Mehr Bilder finden sich wie üblich drüben im Fotoarchiv: https://mulischaf.com/index.php?album=2 … useum+Wien

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#2 2018-08-04 16:57:33

emanuel
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Re: Uhrenmuseum Wien

Wobei ich da jetzt selbstbewusst Etwas nachwerfen muss... wenn man sich viele der Wanduhren dort so anschaut, dann ja - sie sind was besonderes und wertvoll, etwas kitschig und sehr goldig meistens und zudem eben alt... aber wenn man jetzt das Uhrwerk und seine jeweilige Technik mal weg lässt, dann sind sie ja doch oftmals - speziell die aus Holz - nicht "besser" oder "schöner" gemacht...

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...als jetzt meine kindische Nachmittags-Bastelei mit einem Amazon-Uhrwerk und aus etwas groben Baumarkt-Holz, einem zerschnittenen Geschirrtuch aus Lissabon, Karton, Revell-Goldlack und Schellack als Versiegelung.

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Würde man noch ein paar feine Goldlinien mit einem Pinsel auftragen und ein Emblem beifügen, könnte die dort auch hängen... behaupte ich naiv und frech einfach mal. \o/

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Übrigens habe ich irgendwann mal ein kleines Baumblatt aus der Natur entnommen und mit Schellack versiegelt aufgeklebt... seitdem ziert es die Vorderseite und hält unverändert Form und Farbe.  smile

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#3 2018-08-04 17:06:16

emanuel
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Re: Uhrenmuseum Wien

Auch wenn ich daran denke, als ich vor einigen Monaten mal auf der Mariahilferstraße in Wien spaziert bin und dort Einer eine Antiquitäten-Standuhr aus dem Auto hob und in sein Geschäft schleppte. Beeindruckendes Teil auf den ersten Blick, aber dermaßen modrig, versifft und ungut alt riechend und zudem bei einem Blick auf die Rückseite ein unschön zusammen geschusteter Holzkasten, dass ich da jetzt mal behaupte, dass meine Uhr genauso viel wert ist. Egal, wie man das jetzt bewerten will... 

Nebenbei - ich möchte demnächst mal eine kleine Tischuhr aus den 50-60ern nachbauen. Bin selber schon gespannt, zwar nur mit einem Quarzwerk, aber so richtig mit Furnier und einem selbst gemachten Ziffernblatt - vielleicht sowas wie diese Zentra hier (Foto). Da werde ich mir dieses Mal etwas mehr Mühe geben, als bei der Wanduhr.  Vor allem sollte ich sie etwas leiser machen... hust hust. confused

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