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Eines kleines, nicht kommerzielles, persönliches Forum mit losen Gedanken rund um den Alltag

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#1 Re: Technik » Tastatur für die nächsten Jahre » 2018-08-12 16:36:44

Es gibt ein einziges Manko bei der Tastatur... die alte, originale Version dieser Reihen hatten früher einfach mehr Plastik. Generell waren die "Wände" von Tastaturen, Mäusen und so weiter früher immer ein wenig dicker, als in heutigen Produktionen, wo man es nicht nur billiger herstellen möchte, sondern auch dünner fabrizieren kann. Das bringt nicht unbedingt automatisch Nachteile (außer bei der Robustheit, haha), allerdings gibt es zumindest bei so einer großen sehr wohl einen Faktor - und zwar den Hohlraum und Resonanzkörper. Die alten haben den Schall, der durch die mechanischen Tasten entsteht im unteren Plastikkörper ein wenig besser verschluckt, also bei dieser dünnwandigen und unausgefüllten Halteform. Früher gab es oft Metall- oder Plastik-Platten, die die Tastatur nicht nur schwerer, sondern auch stabiler und verwindungssteifer gemacht hatten - solche Dinge findet man kaum noch und man geht mit den Teilen im Hausgebrauch auch eine Spur anders um, als in den alten Tagen (sage ich mal so). Man nutzt ja eh nur mehr stupide die Maus...  wink

Wie auch immer... mich stört die Lautstärke meiner Tasten nicht, ich mag dieses haptische Geklicke, aber der Resonanzkörper darunter stört doch und es fehlt ein wenig Sattheit. Zudem um 4 in der Früh in der leeren, minimalistischen Altbauwohnung ist das doch recht "kräftig" und geht auch sicherlich zu meiner alten Nachbarin durch. Also einen Tipp eines anderen Schreiberlinger aus den 70ern in den Weiten des Netzes befolgt und ein wenig Filz eingebracht.

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Das Gute ist, bei solchen klassischen Modellen kann man die Abdeckung leicht ohne Schaden öffnen.

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So schaut das Ding ohne der Abdeckung aus und man sieht schon die Hohlräume, die recht groß und leer sind - bedingt durch die Dicke der Tastatur.

2cb2a.jpg

Auch ist die Platine kein fester Riegel mehr wie früher, sondern recht "biegsam" und nicht unbedingt ein Paradebeispiel für Stabilität. Unten sieht man ebenfalls die hohlen Stützreihen, die dem akustischen Tastendruck nicht gerade zuträglich sind.

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Glücklicherweise habe ich noch einen alten Bastelfilz, den ich in einer 2er-Lage einfach eingebracht habe. Das reicht aus, um das harte, hohle Tippgeräusch in ein hartes, leicht tieferes Tippen zu wandeln.

08113.jpg

Auch die restlichen Räume rundherum noch kurz locker befüllt und das war es. Und es zahlt sich aus, auch wenn man den Unterschied sicherlich nur mit einem geübten Ohr hört, das das Geräusch gut aus dem Alltag bereits kennt und damit Feinheiten trennen kann.

Damit bin ich noch ein Stück glücklicher mit der Tastatur und ich muss sagen, dass ich das Teil wirklich sehr schätze. Viel mehr als die andere mechanische Tastatur von Cherry mit den Brown-Schaltern - auch wenn es etwas rudimentärer ist und eine gewisse Geschmeidigkeit sich auch erst in ein~zwei Jahren einspielen wird. Sie muss halt noch etwas verlebt werden. dry

#2 Re: Allgemeines » Alltägliche Erlebnisse » 2018-08-12 10:29:24

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Heute zufällig vorhin an ein paar Sonnenblumen vorbei spaziert und dort eine unzählige Anzahl an Hummeln und Bienen entdeckt - und da sieht man wieder mal schön, wie enorm wichtig die kleinen Düsen sind..

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Beispiel: Hier sieht man die enorme Menge an Blütenstaub an ihren Beinen, die so eine kleine Biene mit sich rumträgt und dabei auf anderen Pflanzen erneut verteilt.

7a7fd.jpg

Und dann gibt es Menschen, die das für nicht besonders notwendig erachten... weil "braucht man ja nicht" oder "geht ja auch ohne die Dinger" und so weiter. Seufz. Sind auch meisten die Menschen, die weder Fliegen, Bienen noch Wespen voneinander unterscheiden können. sad

#3 Re: Technik » Old school Editoren » 2018-08-12 07:38:23

Und ich hatte ganz übersehen, dass man auch die Farben für Alles selber einstellen kann bzw. es auch verschiedenste Farbschemen zur Auswahl gibt. Modern oder old school klassisch.

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Feine Sache! Und übrigens nein, das läuft nicht in einer DOS-Box oder dergleichen, sondern direkt unter Windows und eingebunden und ja, die Maus kann normal genutzt werden. Fügt sich also nahtlos ein.

#4 Re: Technik » Old school Editoren » 2018-08-11 06:56:45

TSE Pro

Der wird von der Firma SemWare Cooperation vertrieben und gehört auch schon zum älteren Eisen, das es in die heutigen Tage geschafft hat. Die erste Shareware-Version mit dem Namen QEdit wurde bereits 1985 veröffentlicht, also einige Jahre nach meiner Geburt und mehr als drei Jahrzehnte später läuft das Teil noch immer wie am Schnürchen bei mir. dry

Die letzte Version scheint laut Wikipedia aus dem Jahre 2005 zu stammen, nennt sich nun TSE Pro (oder auch "Tessie"), die Updates auf der Webseite sind von 2016 - aber die Installation und auch das Nutzen des Editors klappt unter Windows 10 auf Anhieb. Und bereits nach einer halben Stunde fühlt man sich wie Zuhause. Endlich haben die oft ungenutzten F-Tasten wieder eine alltägliche Funktion, die ESC-Taste ebenso und generell benötigt man die Maus nicht und es läuft einfach flott und schnell. Macros, Syntax Highlighting und andere Dinge gibt es ebenso... Auch mag ich das optische Erscheinungsbild sehr, aber ich bin da ja ein recht großer Fan von den alten Textschleudern. smile

In den Screenshots sind übrigens einige Tippfehler drinnen, weil ich nur blindlings irgendeinen Text eingegeben hatte...

c8bfc.jpg

3ae7a.jpg

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ca1dc.jpg

c0f93.jpg

d6794.jpg

Und hier noch die sehr sympathische Hilfe. Genau das mag ich nämlich... die Konzentration auf das Wesentliche und keine Spielereien. \o/

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29ee7.jpg

Falls sich jemand dieses Schreibtool anschauen möchte, es gibt eine offizielle Seite: https://www.semware.com/. Nachdem das hier eine 60-tägige Testversion ist, gäbe es eine Vollversion, die 45 Dollar kostet - würde man wirklich viele und lange Text schreiben und diesen Stil dabei mögen, dann wäre der Preis sogar sicherlich ok, auch wenn man ähnliches auch bei anderen Tools zumindest funktional findet... wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das Ding noch aktiv verkauft wird. Aja, übrigens unterstützt das Ding auch die Maus und Zwischenablage. Es fügt sich also nahtlos in Windows ein. dry

Ein paar Infos gibt es auch bei Wikipedia.

#5 Technik » Old school Editoren » 2018-08-11 06:38:06

emanuel
Antworten: 2

Hier sammle ich ein paar älteren Texteditoren, die auch heute noch nützlich sind - oder sein können, wenn man denn sowas mag.  smile

#6 Re: Codeschnipsel » FreeBasic » 2018-08-06 20:34:47

Ein Klassiker-Beispiel, um Zufallszahlen zu erstellen.

RANDOMIZE TIMER
FOR i AS INTEGER = 1 TO 5
   PRINT INT(RND * 11) 
NEXT
SLEEP

#7 Re: Reisen und Ausflüge » Uhrenmuseum Wien » 2018-08-04 17:06:16

Auch wenn ich daran denke, als ich vor einigen Monaten mal auf der Mariahilferstraße in Wien spaziert bin und dort Einer eine Antiquitäten-Standuhr aus dem Auto hob und in sein Geschäft schleppte. Beeindruckendes Teil auf den ersten Blick, aber dermaßen modrig, versifft und ungut alt riechend und zudem bei einem Blick auf die Rückseite ein unschön zusammen geschusteter Holzkasten, dass ich da jetzt mal behaupte, dass meine Uhr genauso viel wert ist. Egal, wie man das jetzt bewerten will... 

Nebenbei - ich möchte demnächst mal eine kleine Tischuhr aus den 50-60ern nachbauen. Bin selber schon gespannt, zwar nur mit einem Quarzwerk, aber so richtig mit Furnier und einem selbst gemachten Ziffernblatt - vielleicht sowas wie diese Zentra hier (Foto). Da werde ich mir dieses Mal etwas mehr Mühe geben, als bei der Wanduhr.  Vor allem sollte ich sie etwas leiser machen... hust hust. confused

#8 Re: Reisen und Ausflüge » Uhrenmuseum Wien » 2018-08-04 16:57:33

Wobei ich da jetzt selbstbewusst Etwas nachwerfen muss... wenn man sich viele der Wanduhren dort so anschaut, dann ja - sie sind was besonderes und wertvoll, etwas kitschig und sehr goldig meistens und zudem eben alt... aber wenn man jetzt das Uhrwerk und seine jeweilige Technik mal weg lässt, dann sind sie ja doch oftmals - speziell die aus Holz - nicht "besser" oder "schöner" gemacht...

uhrmuseum_026.jpg

...als jetzt meine kindische Nachmittags-Bastelei mit einem Amazon-Uhrwerk und aus etwas groben Baumarkt-Holz, einem zerschnittenen Geschirrtuch aus Lissabon, Karton, Revell-Goldlack und Schellack als Versiegelung.

2fbc2.jpg

f9c7b.jpg

Würde man noch ein paar feine Goldlinien mit einem Pinsel auftragen und ein Emblem beifügen, könnte die dort auch hängen... behaupte ich naiv und frech einfach mal. \o/

72b14.jpg

Übrigens habe ich irgendwann mal ein kleines Baumblatt aus der Natur entnommen und mit Schellack versiegelt aufgeklebt... seitdem ziert es die Vorderseite und hält unverändert Form und Farbe.  smile

#9 Reisen und Ausflüge » Uhrenmuseum Wien » 2018-08-04 13:55:48

emanuel
Antworten: 2

Heute hat sich ein kleiner Abstecher nebenbei in das Uhrenmuseum Wien ergeben... auch da war ich zwar schon als Kind einige Male, aber danach lange nicht mehr bis auf eine kleine Ausnahme mal vor Jahren. Es befindet sich in der Innenstadt in einem der ältesten Häuser Wiens, dem Palais Obizzi, das es schon vor 1580 gab und seitdem immer wieder erweitert wurde. Seit 1921 befindet sich nun das aus privater Hand zusammengestellte Uhrenmuseum in dem Haus.

Das Ganze ist auf drei Stockwerke verteilt, die mit einer engen Wendeltreppe verbunden sind - und die Sicherheit ist recht groß geschrieben, denn in jedem Stockwerk waren mindestens zwei Aufpasser - die Räumlichkeiten sind aber recht überschaubar, eher wie kleine Altbauwohnungen eben. Die Sammlung selber ist fast klassisch und wie man es wohl erwartet - Wanduhren, Standuhren und dergleichen, vieles aus den Wiener Häusern der damaligen Zeit. Der Eintritt kostet 7 Euro pro Person, Führungen kosten extra - und es war einigermaßen von der Hitze her erträglich, auch wenn der historische Parkettboden wirklich bei jedem Schritt enorm kracht und man sich kaum bewegen traut. big_smile

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Mehr Bilder finden sich wie üblich drüben im Fotoarchiv: https://mulischaf.com/index.php?album=2 … useum+Wien

#10 Technik » Der liebe Computer » 2018-08-04 07:35:03

emanuel
Antworten: 0

Mal wieder nach längerer Zeit den Computer geöffnet... es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sich so ein Gerät jedes Mal erneut massiv innen mit Staub zulegt. Liegt sicherlich am Fenster, das recht nahe und immer geöffnet ist und am nicht vorhandenen Teppich - denn ein Parkett-Boden nimmt keinen Staub auf bzw. hält ihn auch nicht. Katzenhaare tun dann ihr übriges.

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Hier ein Blick in das Innenleben, immerhin habe ich im Gegensatz zu früher einen Trichter direkt auf der Lüftung sitzen - das fokussiert das Ganze ein wenig mehr...

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Und die liebe Grafikkarte - die sehr treu und brav ihre Dienste erbringt. Übrigens eine harmlose, aber solide GeForce GTX 750 ohne Schnickschnack.

Einmal kurz mit Druckluft reinigen, etwas Staubsauger und schon hat sich das Ganze und es glänzt wieder ein wenig und die Standkiste surrt wieder deutlich leiser durch denn Alltag. Bisher übrigens einer der ruhigsten und stabilsten Rechner, den ich je hatte. Keinerlei technische Probleme, keine Ausfälle, keine sonstigen Troubles... smile

PS: billig mal im Weihnachtsaktionsverkauf vor ein paar Jahren jetzt schon (?) erstanden, am letzten Tag der Aktion gerade noch. Ein Medion Intel Core i3-6100 CPU @ 3.70 GHz mit 8 GB RAM, das Ganze läuft mit 64 Bit Windows + Linux - und reicht bisher für alle Anwendungen und aktuellen Spiele. Was will man mehr? \o/

#11 Re: Reisen und Ausflüge » Naturhistorisches Museum Wien » 2018-08-03 13:05:17

Übrigens gibt es momentan auch einen Schwerpunkt im Museum - zum Kometen Tschurjumow-Gerassimenko (Tschuri). Auch spannend! ohyeah

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Kann also einen Besuch nur empfehlen - im Hochsommer allerdings mindestens mit einer kühlen Wasserflasche.  neutral

#12 Reisen und Ausflüge » Naturhistorisches Museum Wien » 2018-08-03 13:03:22

emanuel
Antworten: 2

Da war ich natürlich schon als Kind hunderte Mal und kenne es fast in und auswendig, da es auch in meiner Heimatstadt liegt... aber die letzten Jahre (eigentlich Jahrzehnte bald), bin ich kaum noch dazu gekommen, mir mal dieses Vergnügen zu gönnen... alle paar Jahre mal kurz. So auch dieses Mal und neben einem Termin so zwischendurch in einer Stunde reingepresst.

Mit einem hatte ich aber nicht gerechnet... mit der unglaublichen Hitze. Ich dachte, da drinnen ist es naturgemäß kühl und dunkel und die schweren Mauern tun ihr übriges dazu... aber mitnichten, es war sogar eher stickig und schwül - und die Besuchermassen haben ihr übriges dazu getan. Warum man hier nicht mehr auf eine gleichmäßige Kühlung achtet, verstehe ich nicht ganz, aber ich vermute mal, dass es wie üblich an den Kosten und dem maroden Budget liegt. Zudem sind solche großen, alten Räume wohl nur schwer technisch ausbaufähig. sad

Unabhängig davon bin ich mal eben schnell durch die drei Stockwerke gelaufen, denn ich musste um 11 Uhr wieder draußen sein - nun ja, man kann da Stunden darin verbringen und sich entweder zu Tode langweilen oder hochspannende Entdeckungen machen - je nach Laune, Menschentyp und Interessen. Ich finde es noch immer spannend und man entdeckt auch jedes Mal wieder neue Dinge in irgendeinem der unzähligen, historischen Schaukästen. smile

Der Eintritt des am inneren Ring gelagerten Naturhistorischen Museums Wien (in identer Bauweise und direkt gegenüber vom Kunsthistorischen Museum) kostet 10 Euro für einen Erwachsenen. Nicht teuer, aber auch nicht billig - irgendwie schon ok. Hier ein paar visuelle Eindrücke:

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Majestätisch geht es die Stockwerke hinauf... an der Decke auch mit einem riesigen Gemälde und viel Stuck... schon beeindruckender Bau innen (und außen ebenso).

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Diese Schaukästen gibt es schon, seit ich denken kann und wohl noch viel länger. Man sieht ihnen ihr Alter an, aber das macht es auch irgendwie so reizvoll... auch wenn ausgestopfte Tiere immer ein wenig Nachdenklichkeit und die Stille fördern.

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Stimmungsvoll und beeindruckend - vor allem wenn man durch die langen Korridore dann auf solche "Schaukästen" blickt...

museum_019.jpg

Und so wie dieser Raum schauen sie fast alle aus... man muss also Geduld und Interesse mitbringen, wenn man alles erfassen und sehen will.

museum_003.jpg

Die geologische Sammlung kann für Manche vermutlich sterbenslangweilig sein, lässt man sich aber darauf ein und schaut sich die einzelnen Formen näher an, dann wird es schon spannender und man merkt erst, was man so im Alltag eigentlich nie zu sehen bekommt.

museum_002.jpg

Die Erde bringt schon großartige, farbenprächtige Dinge hervor.

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Es handelt sich hier übrigens um Rosenquarz - sprich ein echtes Meisterwerk.

museum_014.jpg

Geändert hat sich insofern etwas, als das man heute vielmehr und öfter auch Dinge in einfacher Form erklärt bekommt - weg von lateinischer Wissenschaftsbeschreibung, stattdessen mehr zu visuellen Veranschaulichung. Positiv.

Ein paar mehr Bilder finden sich drüben im üblichen Fotoarchiv: https://mulischaf.com/index.php?album=2018-08-03+Museum

#13 Technik » Das liebe Fahrrad » 2018-08-03 07:57:27

emanuel
Antworten: 0

Mein Fahrad war ja jetzt schon längere Zeit stillgelegt, nachdem es nach vielen Jahren erstmalig und aus dem Nichts heraus einen defekten Reifen bzw. Schlauch hatte.

Also einen Schlauch-Ersatz gekauft, was schon mühsam war, denn schon alleine der Verkäufer war mit den Reifenangaben überfordert und versorgte mich dann mehr oder weniger auf gut Glück mit irgendeinem staubigen Schachterl an Ersatzreifen.

Zuhause dann ausgetauscht und nach wenigen Tagen erneut... ein platter Reifen. Nochmal getauscht, nochmal alles geprüft... Das Selbe schon wieder. Dann hatte ich längere Zeit keine Lust mehr, aber es war irgendwie sehr ärgerlich.

Also habe ich mich gestern Abend nochmals lange hingesetzt und bin den Schlauch erneut durchgegangen, dabei entdeckt, dass das Mikro-Loch mehr oder weniger die selbe Form und Position wie beim letzten Mal aufweist... Mantel erneut geprüft und Millimeter für Millimeter mit der Fingerkuppe abgegriffen an der passenden Stelle... wie schon beim ersten Mal.

Siehe da... ein Ministachel, fast unsichtbar, so erstaunlich klein, dass ich ihn nur zufällig erwischte bzw. "erfühlte" und auch so zerbrechlich, dass ich wohl beim ersten Mal auch gleich die Spitze abgebrochen hatte - unmerklich. Der Übeltäter.

Jetzt scheint es zu passen, der neue Reifen bzw. Schlauch hält die Luft, aber ich beobachte lieber noch ein paar Tage, falls da noch mehr ist... auch wenn ich jetzt nochmals den kompletten Mantel akribisch Stück für Stück abgesucht habe. Bissi nervend, aber immerhin ein Problem weniger.  dry

#14 Re: Allgemeines » Alltägliche Erlebnisse » 2018-08-02 15:20:48

Aber dafür gibt es endlich ein Gewitter - auf das habe ich jetzt wieder einige Tage lang hier in der Stadt gewartet. Für mich ist das die perfekte Mischung... in der Früh leicht kühl und windstill, tagsüber heiß mit leichtem oder gar keinem Wind und am späten Nm~Abend dann ein kräftiges Gewitter mit leichter Abkühlung.  ohyeah

#15 Re: Allgemeines » Interessante Berichte » 2018-08-01 21:26:35

Und natürlich haben die Kommentatoren recht, wenn sie meinen, dass das auch nur die Wiederholung eines zutiefst kommerziell geprägten Trends ist, der sich unendlich mal wiederholt und abwechselt. Absolut. Aber da bin ich auch schon Realist geworden mittlerweile - es gehört dazu.

#16 Allgemeines » Interessante Berichte » 2018-08-01 21:17:01

emanuel
Antworten: 2
Faz.net schrieb:

Die Möbel, die Dinge, das Leben: Alles wird immer dicker, teurer, behäbiger, gedämmter und schwerer.

Alles wird immer dicker. Die Möbel, die in den sechziger Jahren noch auf hauchdünnen Stahlbeinen standen, als seien sie Gazellen und das Wohnzimmer die Savanne, stehen im Raum, als sei Erdbebensicherheit ihr Hauptanliegen: Die monumentalen Esstische sehen aus, als habe sie der Holzfäller mit der Motorsäge aus dem Baumstamm gefräst, die Sofas sind so schwer, tief und weit, dass keiner, der sich je in sie hineinfallen lässt, so schnell wieder herauskommt, was umgehend dazu führt, dass auch die Leute immer dicker werden.

http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-de … 07095.html.

Spannendes Thema und endlich mal ein Beitrag, der das anspricht. Zwar gefallen mir die gezeigten Beispiele nicht, aber diese leichtere Form der damaligen Zeit mit grazilen Linien, Schwüngen und dünnen Beinen ist schon meins - auch wenn ich zuhause selber mit massiven Holzmöbeln lebe und mein Arbeitstisch ein schwerer Massiv-Holztisch zum Essen für eigentlich 10 Personen ist. Aber da ging es mir auch um ein langes Leben und er gehört jetzt schon seit vielen Jahren zum Alltag und zeigt noch immer keine Abnutzungserscheinungen, die erwähnenswert wären.

Aber ja - es gehört generell viel mehr Minimalismus und Leichtigkeit in das wohnliche Flair und ebenso in das städtische Leben. Auch im Automobil-Bereich, wo ich eigentlich auch die Zukunft in kleineren, leichten Autos sehen - schon alleine aus Platz- und ökologischen Gründen. Aber das bleibt wohl ein Traum. sad

#17 Re: Technik » Tastatur für die nächsten Jahre » 2018-08-01 17:16:20

Weil mal die Frage vom Mike letztens aufgetaucht ist, was denn das für eine Maus sei... nun ja, es ist eine Standard-Banal-Maus, ebenso von Cherry. Kostet bei Amazon 8,65 Euro. ohyeah

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58bdc.jpg

Also durchaus leistbar und ich wollte deswegen genau diese, weil sie gut zu der Tastatur passt und so schmucklos und funktional ist, wie es eben eine simple Maus nur sein kann. Zudem erinnert sie optisch ebenso an die alten Klassiker der frühen Tage. Bin sehr zufrieden und ich mag hier ebenfalls die längliche Größe. Ich mag ja heutzutage bei Computer eher die primitive, rustikale Pranken-Form und nicht mehr so diese HighTech-schlanken-Metall-Schwarz-Razor-Dinger da... man wird halt mehr und mehr ein alter Sack.  angel

#18 Allgemeines » Alltägliche Erlebnisse » 2018-08-01 07:33:39

emanuel
Antworten: 2

Bei mir gibt es gleich um's Eck einen Supermarkt, der sein Inneres auf gefühlte 13 Grad kühlt - wie auch immer die das schaffen. Wenn man da mal im Laufe des Tages verschwitzt reinspaziert, fühlt man bereits nach fünf Minuten, dass sich eine Verkühlung heranschleicht - das Genick schmerzt, der Hals wird taub. sad

Aber: wenn man dann angenehm unterkühlt die Kassa hinter sich gelassen hat und dann hinaus in das Tageslicht tritt, den ersten Schritt durch die Türe dabei macht - ist es, als ob man versehentlich auf einem Vulkan ausrutscht und mal eben in Lava tritt. Und danach langsam hineingleitet. Der Kontrast bei der aktuellen Hitze ist wirklich heftig, wie eine Ohrfeige und man fühlt sich dabei wie ein gut gekühltes Butterstück, das plötzlich in einer Pfanne voll mit altem, heißem Öl landet. Puhhh!!  happy

Ganz im Gegensatz zum Anker - wenn man da reingeht, ist es noch heißer als draußen. Dort dauert es jedes Mal gerade mal 5 Sekunden, bis ich mir das erste Mal den Schweiß von der Stirn wische... \o/

#19 Re: Allgemeines » Forum vs. Blog » 2018-07-29 15:59:53

Na, ich bin gespannt... ich habe das Menü mittels simplen CSS mobil-tauglich gemacht, so dass es ein- und ausgeblendet wird auf kleineren Monitoren. Ob das bei Allen klappt, keine Ahnung... aber besser mal so, als gar nicht. smile

#20 Allgemeines » Forum vs. Blog » 2018-07-28 21:31:29

emanuel
Antworten: 1

Ich blogge ja jetzt schon seit Ewigkeiten im Textblog drüben, merke aber mittlerweile, dass ich zeitlich einfach nicht dazu komme und es auch thematisch schwierig geworden ist. Manchmal würde ich gerne Updates oder Ergänzungen zu einem Beitrag hinzufügen, bringt aber im Beitrag selber eher nichts, weil es damit untergeht nachträglich und jedes Mal einen neuen Beitrag anzulegen genauso wenig, weil es dann das Ganze zerpflückt.

Hier im Forum könnte ich bestehende Einträge immer wieder mal erweitern, ergänzen beziehungsweise updaten. Auch lassen sich kleine Randnotizen hier viel leichter einbinden, einfach, weil die Struktur auch viel hierarchischer und sauberer ist.

Ich werde also mal eine Zeit lang hier Beiträge online stellen und schauen, ob ich mich damit besser anfreunden kann. Fehlt eigentlich nur mehr Markdown-Formatierung und alles wäre gut... \o/

#21 Technik » Tastatur für die nächsten Jahre » 2018-07-28 14:46:53

emanuel
Antworten: 2

Je älter ich werde, umso mehr setze ich - vermutlich ganz klassisch - auf langlebige Dinge, die mich die nächsten Jahre begleiten werden und wo ich auch hoffe, dass ich keinen Ersatz so schnell mehr brauchen werde. So wie mit dieser Klassiker-G80-Cherry-Tastatur mit mechanischem Klick-Druckpunkt. Angeblich halten die Tasten jeweils 50 Millionen Eingaben aus, gehören also zu den Dauerläufern für Vielschreiber.

6961f.jpg

Schön dick und auch groß ist das Teil. Erinnert an die alten Terminal-Tastaturen...

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Blaue Schalter mit dem Klickpunkt... ganz schön laut und klapprig, aber dafür ein spür- und hörbares Feedback bei jedem Tastatendruck... wenn man sich mal gewöhnt hat, kann man es sich anders kaum mehr vorstellen.

d8aa5.jpg

Hier auch noch ein Vergleich mit einer heutzutage üblichen Tastaturgröße:

800ff.jpg

Da merkt man schon den Unterschied - ich mag die große Fläche oberhalb, auch wenn ich gerne am liebsten noch eine zweite F13-F24 Tastenreihe hätte. So wie damals zu AS/400 Zeiten. big_smile

7dfb2.jpg

Ich bin also gespannt und hoffe, dass ich privat nichts anderes mehr nutzen muss und werde, sofern nicht in der nächsten Zeit entweder ich oder die Stand-PCs aussterben. Ich will nämlich, dass das die finale Hardware-Tastatur ist, die ich innerhalb der nächsten 10-20 Jahre nicht mehr ersetzen muss und mich treu begleitet, solange ich rumtippen kann. \o/

#22 Re: Codeschnipsel » FreeBasic » 2018-07-28 14:11:30

Funstuff, um einen Kollegen zu belustigen.

REM Fehlerbehaftet.

DIM antwort AS INTEGER
DIM stefanenergie AS INTEGER
DIM hilfe as INTEGER

stefanenergie = 100

anfang:
PRINT "Sollte Stefan einen Roboter bauen?"
PRINT "[1] Ja, sollte er unbedingt"
PRINT "[2] Nein, wir machen es mit Menschen"
PRINT "[3] Nein, wir lösen das Problem an der Wurzel"
INPUT "Antwort: ", antwort

SELECT CASE antwort
CASE 1
    PRINT "Du hast eine goldene Waschmaschine gewonnen!"
    SLEEP 2000
    END
CASE 2
    PRINT "Du wirst neuer Electronic Assistant Manager!"
    SLEEP 2000
    END
CASE 3
    CLS
    stefanenergie = stefanenergie - 10
    PRINT stefanenergie
    IF stefanenergie < 10 THEN 
        PRINT "Stefan musste in die Psychatrie eingeliefert werden"
        PRINT "Möchtest Du ihm helfen?"
        PRINT "[1] Ja, zeige ihm ein Pivot-Youtube-Video"
        PRINT "[2] Ja, zeige ihm ein Sven-Video"
        PRINT "[3] Gib ihm freie Hand"
        INPUT "Deine Hilfe: ", hilfe
        SELECT CASE hilfe
        CASE 1
            stefanenergie = stefanenergie + 20
            GOTO anfang
        CASE 2
            GOTO ende
        CASE 3
            PRINT "chef.exe failed"
            SLEEP 2000
            END
        END SELECT
    ELSE
        GOTO anfang
    END IF
END SELECT
ende:
PRINT "Stefan arbeitet nun als RESP Super User."
SLEEP

#23 Re: Codeschnipsel » FreeBasic » 2018-07-28 14:10:19

Alter Code, damalig als Notbehelf für ein kleines Projekt:

REM Alter, völlig primitiver Kassen-Code.exe am uralten Laptop vor 20 Jahren+
REM Gab's auch mal mit Kinder, Erwachsenen und Gruppenpreis sowie zusätzlich nachträgliches Beifügen von einer zusätzlichen Karte.

DIM personen as SINGLE
DIM zahlen as SINGLE
DIM einzahlen as SINGLE
DIM retour as SINGLE
Dim taste As STRING

REM Kartenpreis
VAR kosten = 9.80

anfang:
CLS
PRINT "==================================="
INPUT "Wieviele Personen: ", personen

REM Preis errechnen Karte x Personen
zahlen = kosten * personen

PRINT "Zahlen: "; zahlen

INPUT "Eingabe: ", einzahlen

REM hier fehlt noch die Rundung, das Code-Fragment habe ich verschmissen... :()
retour = einzahlen - zahlen

PRINT "==================================="
PRINT "Rueckgeld: ", retour
PRINT "==================================="

SLEEP

taste = InKey
REM Wenn ENTER-Taste dann neue Eingabe
IF taste = Chr(13) THEN GOTO anfang
REM Wenn ESC-Taste Programm schließen
IF taste = Chr(27) THEN GOTO ende
    
ende:
END

#24 Re: Codeschnipsel » FreeBasic » 2018-07-28 14:08:17

Daten aus einer Eingabe in eine Text-Datei schreiben

REM Einfachen Text in eine Textdatei schreiben

DIM vorname AS STRING
DIM test AS INTEGER
test = FREEFILE

OPEN "test.txt" FOR APPEND AS #test
INPUT "Vorname: ", vorname
WRITE #test, vorname
CLOSE test

#25 Re: Codeschnipsel » FreeBasic » 2018-07-28 14:07:35

Fahrenheit in Celcius umrechnen

REM Umberechnen von Fahrenheit in Celcius

CONST SHIFT = 32
CONST SCALE = 1.8
CONST TFChar = "F "
CONST TCchar = "C "

DIM TF AS DOUBLE
DIM TC AS DOUBLE
CLS
INPUT "Temperatur in Fahrenheit eingeben: "; TF
TC = (TF - SHIFT) / SCALE
PRINT TF; TFChar; "="; TC; TCchar
SLEEP
END

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